Neues Job-Ticket für das Universitätsklinikum Tübingen startet jetzt

Projekt hat Pilotcharakter – Ticketpreis sinkt deutlich – Verkehrsangebot wird spürbar verbessert

Neues Jobticket ist guter Anreiz zum Umsteigen auf den ÖPNV!

Der Vorstand des Tübinger Universitätsklinikums begrüßt die neuen Regelungen. Vorstandsvorsitzender Prof. Michael Bamberg freut sich besonders über den attraktiven Preis des Jobtickets für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums: „Das lohnt sich für jeden und ist vor allem auch für Beschäftigte interessant, die nicht direkt im Stadtbereich von Tübingen wohnen. Wichtig für die Krankenversorgung“, so der Leitende Ärztliche Direktor, „sind auch die geplanten Direktbusse zum Klinikum mit wenigen Haltestellen, damit unsere Mitarbeiter künftig mit dem ÖPNV nicht nur günstiger und schneller sondern auch für die Patienten verlässlich an ihren Arbeitsort gelangen.“

Gabriele Sonntag, Kaufmännische Direktorin des Uniklinikums: „Ein Wermutstropfen stellt die Erhöhung der Parkgebühren für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dar, die je nach Einkommen gestaffelt wurde. Die Parkgebühren für Besucher und Patienten bleiben unverändert. Durch die Mehreinnahmen und den bislang schon gewährten Zuschuss steht ein Finanzierungsvolumen zur Verfügung, das diese attraktiven Jobticketpreise ermöglicht. Das ist ein guter Anreiz zum Umsteigen auf den ÖPNV!“

Projektpartner

Am Projekt mitgewirkt haben: der Verkehrsverbund naldo, die Geschäftsführung des UKT inkl. Personalrat, die Universitätsstadt Tübingen sowie das Ministerium für Verkehr des Landes-Baden-Württemberg. Verkehrsminister Hermann unterstrich: „Die Landesregierung will Baden-Württemberg zu einer Modellregion für Nachhaltige Mobilität machen. Auf diesem Weg sind solche Pilotprojekte wie das Jobticket inklusive ÖPNV und Parkraumkonzept für das Universitätsklinikum Tübingen wichtige Bausteine. Für das Land ist dabei von großem Interesse, wie im Spannungsfeld Stadt zu ländlichem Raum der PKW-Verkehr zugunsten des ÖPNV verlagert werden kann.“

Partnerschaftliche Finanzierung

Die Finanzierung des Projekts ruht auf mehreren Säulen: naldo gewährt einen Job-Ticket-Rabatt von jährlich bis zu 180.000 Euro, das Universitätsklinikum stellt für das Projekt bis zu 700.000 Euro pro Jahr bereit, die Stadt Tübingen steuert jährlich 200.000 Euro hinzu. Weiterhin beteiligt sich das Land Baden-Württemberg mit 150.000 Euro pro Jahr. Das Projekt ist zunächst auf drei Jahre befristet, es erfolgt eine wissenschaftliche Begleitung durch das Geographische Institut der Universität Tübingen. Oberbürgermeister Boris Palmer freute sich besonders darüber, dass mit dem Job-Ticket ein umweltfreundliches Angebot geschaffen wurde, das Bus- und Bahnfahren deutlich billiger macht als die PKW-Nutzung: "Geld sparen und die Umwelt schonen geht nun erstmals zusammen. Das ist besonders für die vielen Beschäftigten mit kleinen Einkommen wichtig."